
Anlässlich des Volkstrauertages haben wir in Vockenrot gemeinsam der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gedacht. Dieser Tag gehört seit vielen Jahrzehnten zu den wichtigsten Momenten unserer Erinnerungskultur – ein Tag, an dem wir innehalten, der Geschichte begegnen und Verantwortung für die Zukunft übernehmen.
Es war mir eine besondere Ehre und Verantwortung, an diesem Anlass für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sprechen. In einer Zeit, in der Frieden und Demokratie nicht selbstverständlich sind, ist es umso bedeutender, die Lehren aus der Vergangenheit wachzuhalten und Räume des gemeinsamen Erinnerns zu schaffen.
Im Anschluss an die Gedenkfeier begleiteten unser Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und ich die Kranzniederlegung an den Denkmälern. Dieser stille Moment – geprägt von Respekt, Würde und Besinnung – verdeutlicht, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit unserer Geschichte bleibt. Er erinnert uns daran, dass Frieden stets ein gemeinsamer Auftrag ist, der Engagement, Dialog und Haltung erfordert.
Der Volkstrauertag führt uns jedes Jahr vor Augen, wie zentral eine lebendige Erinnerungskultur für unsere Gesellschaft ist:
für den dauerhaften Erhalt des Friedens,
für ein starkes demokratisches Miteinander
und für das Bewusstsein, welche Verantwortung wir aus der Geschichte tragen.
Mein herzlicher Dank gilt der Stadtverwaltung Wertheim für die würdevolle Vorbereitung und Organisation dieser Gedenkveranstaltung sowie allen Mitwirkenden, die diesen Tag gestaltet und damit zu einem eindrucksvollen Zeichen des Zusammenhalts gemacht haben.